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Seiten aus Buchfahrplänen der Strecke 
Simmern - Hermeskeil
Bitte beachten! Es werden nur die Leistungen und Besonderheiten auf dem Abschnitt Simmern Hermeskeil beschrieben

Wer sich für die Hunsrückbahn interessiert, kennt ihn.
Ne5261/62 Bingen - Simmern - Hermeskeil - Trier und zurück. Stückgutzug für den Hunsrück. Von Bingen bis Hermeskeil bespannt mit der BR 93.5 und anschließend bis Trier mit der BR 74 4-13.
"Aus dem Jahre 1957 der Buchfahrplan zu diesem Zugpaar im Hunsrück"
 
1957 waren noch nicht alle Streckenbereiche auf Zugleitbetrieb umgestellt. Zwischen Büchenbeuren und Kirchberg wurde noch nach Fahrdienstvorschrift gefahren und die Bahnhöfe Kirchberg und Sohren waren mit einem Fahrdienstleiter besetzt.
1957 verkehrte der Güterzug im Hunsrück noch als Ng. In Morbach war eine Köf2 stationiert.
Die Bereitstellung der Wagen erfolgte so immer in den Morgenstunden. Die Bahnhöfe bis Büchenbeuren wurden von einem eigenen Ng bedient. Auch Niederkostenz wurde im Bedarfsfall noch angefahren!
Die Rückleistung nach Simmern fand dann gegen Abend statt. Hier dürfte die Kreuzung in Dhronecken zum träumen anregen.
G10 und T14 mit Wasserturm in traumhafter Landschaft mit anschließender Ausfahrt mit viel Dampf, da in beide Richtungen in Steigungen eingefahren wurde. War abzusehen, dass die Grenzlast des Ng8161 erreicht wurde, gab es einen Bedarfs Ng. Die Lok für diesen Zug wurde im Bedarfsfall als Lz von Simmern zugeführt.
Interessant ist auch das Zugpaar 17203/04. Hierbei handelt es sich um eine Leistung mit BR50 vom Bw Trier oder Ehrang die einmal Monatlich gefahren wurde (nicht veröffentlicht). Zuglauf Trier- Hermeskeil- Simmern- Langenlonsheim- Kirn- Neubrücke und mit selbiger Route wieder zurück. Dieser Zug diente der Versorgung der Bahnhöfe mit Hausbrand, Verbrauchsmaterialien und so weiter.  
Güterzüge 1961
Nur noch wenige Monate bis die V100 in Simmern ihren Einzug hält. Aber noch haben 93, 57 und 50 alle Güterzüge als Leistungen auf dem Programm. Zwischen Gmp 8159 (BR50 Bw Trier) und Ng 8161 (BR57 Bw Simmern) fand 1961 ein Wagenaustausch in  Thalfang statt. Außer diesen beiden Leistungen verkehrte ein Ng nach Büchenbeuren und gegen Stunde 10 bediente eine BR93 die Bahnhöfe zwischen Thalfang und Hermeskeil. Bedarfsweise wurde der Bahnhof Pölert sogar mit einer eigenen Üg bedient.
Um 1960 dürfte der durchgehende Güterverkehr Simmern - Hermeskeil eingestellt worden sein.
Personenzugpläne liegen mir leider aus dieser Zeit nicht vor. Sicher ist aber, dass der Mittagszug Simmern - Hermeskeil mit BR 93 gefahren wurde. (Bild im EK Buch) Alle anderen Leistungen wurden von der Baureihe VT95 erbracht. (siehe Kurbuch 1961)
Güterzüge und Personenzüge im Jahre 1968
Güterzüge: 1968 war der Durchgangsverkehr eingestellt. Zwischen Thalfang und Hoxel gab es keinen Güterzug.
211 des Bw Simmern erbringen die Leistungen bis Hoxel. Die Thalfanger Bedienung erfolgt mit einer 212 des Bw St Wendel. Der vollständige Plan "Rund um Hermeskeil" demnächst auf www.hochwaldbahn.info
Um die Mittagszeit war besonders ein dichtes Aufkommen im Bereich Kirchberg zu beobachten. 2 Personenzüge und zwei Güterzüge bevölkerten die Strecke.
Besonders die Kreuzung in Unzenberg zwischen den beiden Güterzügen dürfte ein Knaller gewesen sein.
 

Personenzüge: 1968
Als Beispiele habe ich zwei Züge um die Mittagszeit ausgesucht. Vorallem deswegen, weil einige Kreuzungen mit Güterzügen stattfinden und der Ptob3830 ein wenig aus dem Rahmen fällt. Zu Ptob 3830 ist noch folgendes Anzumerken. Sonntag wurde nicht ein VT95 eingesetzt, sondern ein VT98 erbrachte diese Leistung. Der 2te VT95 an Samstagen fuhr als Ltop wieder zurück nach Simmern.   Die Kreuzung Ptob 3829 mit 8119 in Hinzerath hatte bis 1976 bestand.
 
  Güterzüge  im Jahre 1972
Dank der Konjunktur in dieser Zeit, brummte es auch auch der Hunsrückbahn. (Die Üg nach Emmelshausen war so gut ausgelastet, dass es eine Üg nach Külz und eine nach Kastellaun gab) Auf der Querbahn wurde wieder eine Bedarfsfahrt nach Thalfang eingeführt. Zwar nur für Lademaßüberschreitungen, aber besser als garnichts. Der Plan von 1972 blieb so gültig bis zur Einstellung des Personenverkehrs 1976. Zur Üg nach Morbach verkehrte weiterhin auch eine eigene Üg nach Büchenbeuren (Flugplatz Hahn).
Interessant war auch 1972 die Bedienung im Raum Hermeskeil. Während eine V100 von Kirn bis Trier die Strecke bediente (mit Abstecher nach Thalfang) bediente eine 2te V100 die Strecke in der Gegenrichtung.


  Güterzüge  im Jahre 1978
Ende der 70iger begann der Abstieg. Die Ug nach Büchenbeuren war entfallen und eine 211 besorgte nun die Bedienung der Strecke. Im Bedarfsfalle wurde eine 2te 211 (Lok vom Güterzug Emmelshausen) der Üg entgegen geschickt. Der Wagentausch (Lü) in Thalfang war wieder entfallen und der Abschnitt Hoxel - Thalfang ohne planmäßigen Verkehr. (Aber Natostrecke)

  Die letzten Güterzüge  auf der Querbahn.
Demnächst auf dieser Seite.