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Strecke km 59,9 bis km 63,9
Von Km 60,2 bis 62,0 ist nun noch eine Steigung bis 1:40
zu bewältigen. In weiten Kurven gewinnt die Strecke weiter an Höhe. Zum
Teil werden Ausblicke von besonderer Schönheit geboten. Besonders am Abend. Kurz hinter Büchenbeuren kreuzt die Bahn die
ehemalige Bundesstraße 50 mittels eines Überganges (LoAnlage) der mit einer Blinklichtanlage
gesichert ist. Diese Anlage war nun die vorletzte ihrer Art bis Hermeskeil. Nur
in Dhronecken wurde 1962 nochmals eine Blicklichtanlage installiert. Alle
weiteren Kreuzungspunkte mit Straßen werden nun von Andreaskreuzen und dem
(Läuten) Pfeifen der Schienenfahrzeugen gesichert. (Noch 2 Ausnahmen, dazu
später mehr)
Nach einer weit ausholenden S Kurve wird die Landstraße Wahlenau - B50 gekreuzt.
In km 62,2 stand bis in die 1970iger Jahre ein Unterstandgebäude für die
Arbeiter der Bahnmeisterei. In diesem Bereich plant die Gemeinde Wahlenau ihren
eigenen Haltepunkt für die Touristikbahn. Erste Arbeiten wurde schon
durchgeführt. So wurden 4oo Meter Strecke vom Bewuchs befreit. Für alle
Beteiligten dürfte dieser Haltepunkt Vorteile bringen. So bindet die Gemeinde
Wahlenau ihre Wanderwege an und beabsichtigt einen Unterstand zu erstellen.
Gleichzeitig bekommt die Gemeinde nach über 100 Jahren ihren eigenen Haltepunkt.
Im Bereich des Überganges in km 62,2 planten die Architekten der Hunsrückbahn
einen Bahnhof. Grundstücke waren schon angekauft und befinden sich noch heute im
Besitz der Bahn. Gescheitert ist der Bau wohl an einem Bauern der nicht
verkaufen wollte. So wurde der Bahnhof einige 100m weiter in der Gemarkung
Hirschfeld errichtet.
In
dichtem Mischwald und fast ohne Steigung erreicht die Bahn den Bahnhof
Hirschfeld. Im Wald findet man noch die Spuren eines ehemaligen
Waldwegüberganges und die Fundamente der ehemaligen Signalsockel. |
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Aktuelles "Rund um
Hirschfeld"
und der Hunsrückbahn
Im Forum für die Hunsrückbahn |
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Dringend gesucht:
Bilder vom Bahnhof Hirschfeld. Besonders
ein Bild der Bahnsteiganlage um 1976
"web@hunsrueckquerbahn.de" |
Rechts eine Fahrkarte vom 16. Dezember 1952
Interessant ist der Eindruck des Tagesstempels:
Hdr (Hunsrück) für Hirschfeld
Sammlung Archiv Kurt Stumm Kleinich |
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Das Empfangsgebäude entspricht
dem bekannten Bauplan "Mittlerer Bahnhof". (wie z.B. Argenthal, Windesheim, Pfalzfeld usw) Ein Treppenhaus und ein
kleiner Güterschuppen vervollständigen das Bild. Das klassische
Nebengebäude befand sich zwischen dem kleinen Beamtenwohnhaus und dem
Empfangsgebäude. Es wurde in den 1960igern abgerissen. Die Größe des
Empfangsgebäudes
führt auf die Tatsache zurück, dass bis in die 1950iger Jahre der Bahnhof eine
wichtige Kreuzungsfunktion hatte. Züge begannen und endeten in Hirschfeld.
Die Gleisanlagen wurden im Bahnhof Hirschfeld in den 30iger Jahren großzügig
ausgebaut. Besonders wichtig war der Bahnhof für die Baustoffversorgung der
Bautrupps beim Bau der B327 Hunsrückhöhenstrasse die hier in einigen Metern
Entfernung vorbei führt. Aus dieser Zeit dürfte auch die lange Ladestraße
stammen. Der verlorene Krieg bewirkte auch in Hirschfeld eine Verkürzung der
Überholgleise. Die Weiche 2 wurde um 150 Meter verschoben. Bis Ende der 50iger Jahre diente der Bahnhof auch wieder dem Umschlag von
Baustoffen. So nutze die Amerikanische Armee den Bahnhof als Umschlagplatz für
Baustoffe zum Ausbau ihrer Airbase Hahn. Am 30.09.1961 erfolgte der fast
völlige Rückbau des Bahnhof´s zum Haltepunkt. Hirschfeld war so einer der
ersten Stationen ohne Betriebliche Aufgaben. Nur ein kurzes Ladegleis blieb
erhalten und ein kurzer Bahnsteig für die VT95iger.
Das mechanische Stellwerk der Bauform Jüdel aus den 30iger Jahren, wurde bei
Einführung des vereinfachten Nebenbahnbetriebes fast völlig Rückgebaut. Nur
die beiden Einfahrweichen blieben Ferngestellt erhalten. (1953 Kreuzte
sogar noch ein Dampfzug mit einem modernen VT95 in Hirschfeld). Der
Stellwerksanbau verschwand ebenfalls Anfang der 60iger. Ich vermute das sich bei
diesem Vorbau um einen Notunterstand handelte, weil an der Stelle heute keine
Spuren mehr zu finden sind.
8 Jahre blieb es sehr ruhig in Hirschfeld, bis die NATO ihr Natogetreidelager am
Bahnhof errichtete. Am 12.09.1969 wurde das ehemalige Ladegleis wieder soweit
verlängert wie 1962. Gleichzeit wurde es an beiden Enden an das Streckengleis
angeschlossen. Von 1969 bis in die 1990iger wurden jetzt Getreideganzzüge an und
abgefahren. Das Lager sollte im Notfall als Versorgungsreserve dienen. Im
Juni 1991 wurde der Gütertarifpunkt aufgelassen. Das Ladegleis ist aber noch
heute vorhanden und noch
heute erkennt man am Gebäudebaustiel gut die ehemalige militärische Nutzung.
Aktuell
Nachdem im Mai 2009 die Genehmigung zum
Betreiben einer Touristikbahn erteilt wurde, strebt die Hochwaldbahn die
Reaktivierung der Bahnsteiganlage an. |
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Aktuelles "Rund um
Hirschfeld"
und der Hunsrückbahn
Im Forum für die Hunsrückbahn |
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